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Wie macht sich eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) bemerkbar?



Eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) ist die häufigste Nebenwirkung bei der Behandlung von Diabetes mellitus mit Insulin und blutzuckersenkenden Tabletten wie Sulfonylharnstoffpräparaten, Gliniden und Sensitizern (Glitazone). Diabetiker erleiden durchschnittlich ein bis zwei leichte Unterzuckerungen pro Woche. Prinzipiell ist bei jeder Unterzuckerung zu viel Insulin im Verhältnis zu Kohlenhydraten vorhanden.

Von einer Unterzuckerung oder Hypoglykämie spricht man, wenn der Blutzucker unter 2,8 mmol/l (50 mg/dl) absinkt und dabei entsprechende Symptome auftreten. Unbehandelt kann eine Hypoglykämie in einen lebensbedrohlichen Schock übergehen.

Die Symptome bei einer Unterzuckerung sind vielfältig und laufen meist nach einem persönlichen Muster ab. Bei Patienten mit diabetischer Neuropathie können die typischen Beschwerden auch ganz fehlen und es kommt rasch zu Krämpfen und Bewusstlosigkeit.

Folgende Symptome können auftreten:

Die Ursachen für eine Hypoglykämie sind:

  • relative Überdosierung von Insulin oder blutzuckersenkenden Medikamenten, beispielsweise durch falsche Dosiseinstellung oder falsche Applikationsart (in den Muskel statt in das Unterhautfettgewebe)
  • Wechselwirkung blutzuckersenkender Medikamente
  • zu große körperliche Belastung
  • Stress
  • Alkoholkonsum
  • zu großer Spritz-Ess-Abstand
  • Erkrankungen, beispielsweise Darmerkrankungen, Erbrechen
  • Gewichtsabnahme ohne Dosisanpassung

Autoren und Quellen
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